Donnerstag, 9. August 2012


Da sind wir drauf geklettert.


Hallo!

Heute haben wir das abenteuerlichste Erlebnis während des ganzen Aufenthaltes gehabt: Wir waren wandern!
South African Museum:  Ein ca. 30m langes Blauwalskelett
In Kapstadt: Bo- Kaap. Viele Bunte Häuser
WARNING











Nach der eher mäßig interessanten Citytour durch Kapstadt inklusive Museumsbesuch im National History Museum,sind wir den Table Mountain/ Tafelberg hoch gewandert!! Er ist 1070 Meter hoch und hat eben keine Spitze, sondern ist oben platt- wie ein Tisch bzw. eine Tafel.
Das Ziel (so unerreichbar es auch schien): Das Haus dort oben= Cable Car Station- zu fuß.
Zwischenzeitlich war der Wanderweg sehr gewagt, womit wir trotz der Warnschilder, die eine "extremely dangerous tour" vorraussagten, nicht wirklich gerechnet hatten. Naja, sei es drum. Wir hatten sehr viel Spaß und uns ist nichts passiert.Wir wollten nicht das kostenaufwendige und touristenanlockende Cable car nach oben nutzen und bevorzugten deshalb die dreistündige Wandertour. Auf dem steilsten Stück setzte sich dann auch eine Menge Adrenalin frei..

Ausblick von oben. Auf dem Weg dahin sind wir auch in eine der Wolken gekommen. Die sind echt kalt.


Aber wir haben es geschafft. Und der Typ hinter uns- Daniel- freut sich mit.



Unfähig danach noch etwas anstrengendes zu unternehmen, gingen wir dann ins Hostel und spielten mit zwei anderen Freiwilligen "Wer bin ich".

Aufgrund der mich überkommenden Müdigkeit und der Absicht, das Wandererlebnis wegen seiner Einzigartigkeit nicht unter Kleinigkeiten und Unwichtigkeiten zu untergraben, halte ich diesen Beitrag jetzt kurz und sage "Goeienag!" (Gute Nacht)

Anmerkung: Zugegebenermaßen klingt Afrikaans zumeist hässlich.

Weitere Fotos hierzu folgen noch... Opa Wolfgang und Jochen würden begeistert sein! So viel Stoff zum Bearbeiten..

Yo, Monkeysisters for life, Peace
Celina&Alex

Mittwoch, 8. August 2012

Dritter Tag, Dritter Eintrag - Es ist bereits ein langer Blog. Zeit, dass ich mal schreibe und nicht nur Anregungen gebe ...

Hallo ihr Lieben, hier schreibt Celina und heute haben wir folgendes erlebt:

Heute hatten wir unsere dritte afrikanische Autofahrt. Thabo, unser Autofahrer und Tourguide über die Peninsula (Südostküste) & Cape of Good Hope, legte Wert darauf "den Motor zu durchlüften" (wie Papa es genannt hätte) beziehungsweise ... den Motor fast zum platzen zu bringen.
Über die Landstraße mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 100 bretterte er mit 120, ebenso durch die Stadt. Macht aber nichts. Er war sich seiner Sache so sicher, dass er sich nicht einmal anschnallen musste.

Sylvia/ Wiebke, ein Prachtsstück mit jamaicanischer Ähnlichkeit: Thabo, der Horrorfahrer aus Kapstadt.
Papa, übrigens bekommt man hier in Südafrika anscheinend nicht so schnell Strafzettel und die berühmtberüchtigten Blitzzzer werden zwar ausgeschildert, lösen aber nicht aus.

Links, "The Sentinel". Bucht: Hout Bay.
Der Ausblick von Cape Point im Zusammenhang mit dem Wind war sehr beflügelnd und vor allem der Glaube daran, dass uns ein Wal die ganze Zeit begleitet war total schön ... bis uns Thabo erklärte, dass es sich die ganze Zeit um einen einfachen Fels handelte, der um 1500 sogar ein Schiff zum kentern brachte ...

Glücklich am Kap der guten Hoffnung
Links, flauschiges kleines Pinguinknäuel. Rechts, großes Pinguinknäuel.




Wie man sieht, ist es sehr windig um das Kap herum. Trotzdem sind wir sehr froh dort gewesen zu sein.










In Simons Town besuchten wir auch die Penguin's colony. Süße kleine- schon wieder- faule Tiere. Sie sind ungefähr 30 bis 40 cm groß und erinnern mich an den Film "Happy Feet 2", den ich im Flugzeug geguckt habe. Helen, der eine hat geguckt wie Lovelace. Und sie waren alle gechillt wie "Big Z" aus dem Pinguinfilm "Könige der Wellen".



 
Ein verwirrter Pinguin.
Sonnenplatz der Pinguine - nur ohne Pinguine.
Highlight des Tages war die "vielversprechende" Bootstour, die wir bereits gestern machten - bloß mit einem KATAMARAN, statt mit einem Motorboot. Natürlich wurden uns Seelöwen, Delfine und Wale versprochen, jedoch machten wir uns eigentlich keine Hoffnung einen Wal sehen zu können und machten die Tour nur mit, weil wir uns davon eine Erfrischung versprachen bei den nunmehr fast hohen Temperaturen. Gefühlsmäßig hatten wir heute Sommer im südafrikanischen Winter. Klingt wenig abwechslungsreich, aber bei dem günstigen Preis und gemeinsam mit den anderen Freiwilligen versprachen wir uns doch eine schöne Tour. Die Wale blieben -natürlich- aus.

Abends suchten wir dann nach einer Gelegenheit zu essen. Wider unserem Dasein als Backpacker im Backpaackerstop (mit Küche und der Gelegenheit mit allen gemeinsam zu kochen), sondern eher touristenmäßig aßen wir dann im Steakhaus. Imbissstop. Yam Yam. Mit der glänzenden Aussicht auf ein Steakhaus (Ich bin Nicht- Fleischesserin [Vegetarierin]) und dem McDonald'sessen vom Nachmittag im Bauch ging ich also nicht beschwingt ins Steakhaus und hoffte insgeheim bald etwas gesünder essen zu können UND bald etwas mehr Interkulturelles anstatt Touristenmäßiges erleben und berichten zu können.
Nichts desto trotz war auch der heutige Tag wieder sehr schön und eben halt auch unvergesslich.

Liebste Grüße von
Yo, Monkeysisters for life, Peace
Celina&Alex

Schön.

Dienstag, 7. August 2012

Zweiter Tag, zweiter Eintrag. Wenn das so weiter geht wird das ein sehr langer Blog. Aber wir sind echt aufgeregt und ich für meinen Teil zwinge Celina gerade dazu auch den zweiten Eintrag schreiben zu dürfen, obwohl wir abwechselnd schreiben wollten. Ich bestach sie mit einer Tafel Schokolade. (Witz)

Heute wurden wir von Frans (unserem Betreuer während des gesamten Projekts - nur telefonisch) um 10:00 Uhr morgens begrüßt und in unsere Projekte eingewiesen. Fazit: Wir haben richtig Lust nach Plettenberg Bay und somit ins Monkeyland zu kommen!
Danach ging's mit dem Auto weiter nach Waterfront. Unsere erste längere Fahrt hier in Südafrika und natürlich - wie echte Afrikaner - sind wir im Kofferraum  mitgefahren. Außerdem begleiten uns unsere acht Mitfreiwilligen und ein Haufen Ballons, den wir oder bzw. Liane und Celina von einem Mitarbeiter, der heute Geburstag hatte, hier im Sunflower geschenkt bekamen. Im Laufe des Tages wurde der Haufen immer kleiner und kleine Kinder immer glücklicher.

Links, Frans. In der Mitte, wir im Kofferraum (noch ohne Luftballons). Rechts, Liane.

Später hat uns Frans noch ein wenig Waterfront gezeigt - wir kannten uns ja schon aus und als er sich von allen verabschiedet hatte, außer von uns, denn wir sehen ihn in zwei Wochen wenn er ins Monkeyland kommt nochmal, buchten wir zusammen eine Bootsfahrt. Versprochen wurden uns: Piguine, Seelöwen jjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuddddddddddddddddddddwwwwwwwwwwwwww (da waren Fettflecken auf der Tastatur, sorry - wir essen gerade unsere erste bestellte Pizza) Delfine und WALE! Gesehen haben wir:
Süße, kleine Pinguine die hier mitten im Meer leben.
Seelöwen, die irgendwie nur am chillen sind und sich unglaubliche Plätze dafür aussuchen.
Außerdem noch ungefähr vier Schwanzflossen von Delfinen, die nach drei Sekunden wieder verschwunden waren UND kleine Wassenfontänen am Horizont - ungewiss ob Welle oder Wal (unsere Skipper versicherten uns hundertprozentig, dass es natürlich Wale waren). Super Ausflug also! Der tolle Blick auf Kapstadt und seine Berge im Hintergrund (Foto im ersten Beitrag), das Meer und der recht günstige Preis machten - wenigstens bei uns - den größten Teil an Missmut wieder weg.

 Mit dem Taxi ging es danach in die Innenstadt, wo wir den Company's Garden und einige tolle Gebäude besichtigt haben - eigentlich sind wir ein wenig ahnungslos durch die Gegend gelaufen, den Reiseführer in der Hand. Es war trotzdem echt spaßig, da alle Frewilligen sehr nett sind und viel zu erzählen haben.

Kleine Eichhörnchen, die super zutraulich sind und einem aus der Hand fressen - falls man ihnen denn was zu essen anbietet, was wir natürlich NICHT gemacht haben!


Reiseführer Alex mit seiner Reisgruppe. Links neben mir, Roman. Rechts neben mir, Franzi.
Dem Taxifahrer auf dem Rückweg mussten wir dann den Weg erklären, da er zwar ein Navi hatte, es aber nicht benutzte. Dass hier Linksverkehr ist, wobei Rechtsverkehr Vorfahrt hat, ist echt verwirrend. Auf Straßenschilder und rote Ampel wird auch nur geachtet, wenn unbedingt notwendig ist - Liane fährt übrigens genauso. Aber das wussten wir ja im Vorraus.

Das Wetter hat sich auch gebessert (wie man auf den Fotos deutlich (!) erkennen kann). Ihr dürft also alle neidisch sein, dass haben wir uns nach gestern auch verdient. Es weht nur, egal ob an der Küste oder in der Innenstadt ein kalter Wind, der einen manchmal frösteln lässt. 

Jetzt sitzen wir in der Lounge des Sunflowers und schauen die Olympiade und hören uns den Angst machenden Bericht einer Freiwilligen an, die zwei Tage in einem Township (so nennt man die Gegenden in der die ärmliche Bevölkerung Südafrikas lebt) verbracht bzw. ausgehalten hat. Einer unserer Freiwilligen will dort fünf Monate verbringen und ist dementsprechend aufgebracht. Wir hoffen, dass er gut ankommt und keine Probleme dort hat.
Wir sind dankbar über eure Kommentare und Nachrichten und sind sehr froh, dass so viel Interesse an unserem Blog und damit an unserer Reise besteht. Danke schön.

Yo, Monkeybrothers for life, Peace.
Celina&Alex

Montag, 6. August 2012

Hallo ihr Lieben,

nach einem schweren Abschied am Flughafen sind wir ohne Probleme in Kapstadt angekommen und wurden dort sofort von Liane begrüßt und nach Sunflower Backpacker, unserem Aufenthaltsort für diese Woche, gefahren. Dort bezogen wir unser Zimmer, welches wir uns mit (bis jetzt) fünf anderen MENSCHEN teilen müssen. Affen gibt's hier (leider) noch nicht! Danach sind wir aufgebrochen, um ein wenig die Gegend zu erkunden.

Schon am ersten Tag haben wir jede Menge Sonne abbekommen und konnten alle unseren dicken Sachen in die Tonne kloppen. Hört sich toll an, oder? Dachten wir uns auch und wollten euch alle ein wenig neidisch machen, bevor wir nämlich eingestehen: Hier ist absolutes MISTWETTER!
Während wir bei der Landung in Istanbul herrliche 27 Grad hatten, erwartete uns in Johannisburg 11 und in Kapstadt 9 (In Worten: neun!) Grad. Dazu herrscht hier ein dermaßen kühler Wind, dass uns die Finger bei unserem ersten Sturm beinahe abfrieren. Als wäre das noch nicht genug, peitscht uns der Regen entgegen!

Nun gut, lassen wir das Wetter, Wetter sein und widmen uns wieder der Erkundung der wirklich schönen Gegend - Waterfront. So nennt man in Kapstadt den Hafen und die damit verbundenen Geschäfte und Attraktionen.


Zu sehen gibt's hier die weitreichende und faszinierende Küste, tolle Bäume und der immer in unserem Rücken liegende Signal Hill. Etwas weiter entfernt sieht man den Tafelberg, den wir wohl am Mittwoch oder Donnerstag erklimmen oder eher erseilen werden.

                                    Links, Table Mountain. In der Mitte, Lions Head. Rechts, Signal Hill.

Weiter gibt's hier viele Geschäfte und den ersten Supermarkt den wir sehen erleichtern wir gleich um Wasser, Äpfel und (natürlich) Schokoriegel. Nein, Anna, die Schokoriegel im Koffer reichen leider nicht aus! Celina ist schon mega dick ...... Aua, das tut weh! [Anmerkung der Redaktion (Celina): Ich bin gar nicht dick!]
Da wir - oder eher ich - im Flugzeug nicht viel Schlaf gefunden haben, sind wir jetzt auch echt kaputt und dass uns der besagte Sturm auf dem Rückweg begleitet hat, leistet seinen Beitrag zur Gesamtverfassung!

Ansonsten sind wir aber echt glücklich so gut angekommen zu sein und hier - bis jetzt - nur freundliche Menschen kennengelernt zu haben. Außerdem ist es befriedigend zu hören, dass nicht nur uns (peinliche) Pannen passieren könnten, sondern auch einer anderen Freiwilligen passieren, die, anstatt am Flughafen zu warten auf eigene Hand ins Sunflower gekommen ist und Liane den ganzen Morgen auf der Suche nach ihr über den Flughafen gejagt hat.

Yo, Monkeybrothers for life, Peace.
Celina&Alex